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Thema: Chronischer Tinnitus? Weitere Fragen!

  1. #1

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    Ausrufezeichen Chronischer Tinnitus? Weitere Fragen!

    Hallo ersteinmal!

    ich habe ein problem, bei dem ihr mir vllt. behilflich sein könnt.
    ich bin noch nicht sehr alt und hatte in den sommerferien eine starke eitrige angina mit schnupfen, husten und allem was es noch gibt. durch einnahme von penicelin wurden meine beschwerden immer weniger aber eines tages hatte ich das gefühl von watte im ohr. ich war fast taub auf dem ohr, hab mich immer doppelt gehört und habe ca. 4-5 tage auch nix geschmeckt geschweige denn gerochen. anschließen bekam ich ein piepen im ohr, dass ich sogar auf der autobahn stark hörte. damals, noch ziemlich unbeeindruckt :wink:, war ich voller zuversicht. schließlich wurde es immer weniger und ich hab es nur noch abends im bett gehört (wenn überhaupt) trotzdem war ich noch mal bei einem arzt. er machte einen hörtest und sagte mir, dass es normal sei, dass manche menschen ein piepen haben. dies würde aber nicht behandelt werden. ich sah dies ein und ging nach hause. ca. 4 wochen später (also vor gut 1 1/2) wochen hatte ich dann wieder ein kratzen im hals. ich wusste sofort was los war aber man hofft ja das beste. das war an einem donnerstag. am dienstag hatte ich dann aber plötzlich starke halsschmerzen, die sich wie ein muskelkarter anfühlten. am tag davor ein sehr schrilles piepen im ohr. also ab zu arzt. obwohl mein hals meiner meining nach dick war schien er nicht überrascht. er meinte auch, dass es nur eine rötung sei. ich bekam cefadroxil. schon am nächsten tag ging es mir sichtlich besser!
    nach 10 tagen waren die tabletten alle und ich machte einen neuen termin zur kontrolle. ich war mir sicher, dass meine mandelenzündung noch nicht weg sei, denn mich plagten ein leichtes kratzen im hals (nur manchmal) und ich hatte noch ein ziepen im ohr (kann aber auch von weißheitszähnen kommen). außerdem sagte ich noch, dass ich heute morgen druck auf den ohren hatte und wohl auch flüssigkeit im ohr hatte (ich hab die nase zugehalten und gedrückt. das weitet ja die gänge im ohr)
    er untersuchte noch mal alles und meinte zu meiner überraschung, dass nix zu sehen sei. er tastete meine muskeln am hals ab. die waren empfindlich. (kp was das heiß!??!?!)
    er sagte mir nur, dass ich mal bonbons lutschen solle. (das hilft auch)
    dennoch habe ich wieder ab und zu ein lauterees piepen und ein minimales druckgefühl, dass ca. 5 minuten kommt ind dann abschwächt und dann in einem abgeschwächtem zustand bleibt.

    nun zu meinen fragen:

    1. hatte ich einen hörsturz wegen dem taubheitsgefühl im ohr
    2. kann es sein, dass meine alte mandelenzündung noch nicht zu ende war?!
    3. ist es normal, dass das piepn währen und nach der behandlung abnimmt?!
    4. sollte ich den arzt wechseln, da ich ja noch leichte beschwerden hab.
    5. kann ich was gegen das piepen tun?
    6. ist es wirklich normal, das es mensche mit piepen im ohr gibt, das nicht behandelt wird? wie der azt es gesagt hat)
    7. danke, das ich mir helft!

  2. #2

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    Hallo zurück,

    geht es dir mittlerweile besser?
    Das hört sich für mich nicht unbedingt nach einem klassischen Hörsturz an, ein Hörsturz an sich ist eigentlich eine Schwerhörigkeit, die ohne erkennbare Ursache auftritt. Bei Dir lässt sich wohl aber ein Zusammenhang zu der Mandelentzündung nicht ganz ausschließen. Und für micih klingt es tatsächlich so, dass die erste Mandelentzündung noch nicht ganz abgeklungen war, dass kann durch antibiotikaresistente Bakterien immer der Fall sein. Ich würde an Deiner Stelle auf jeden Fall nochmal zu einem anderen HNO Arzt gehen und mich dort nochmal ausführlich beraten lassen.
    Gegen das Piepen was zu tun ist sehr schwierig, allerdings ist die Prognose in Deinem Fall denke ich noch ziemlich gut, dass es wieder weggeht. Du könntest unterstützend Ginkgo nehmen, zur Durchblutungsförderung des Innenohrs. (schau mal bei dm, da kosten 32 Stück 4,45, wesentlich billiger als in der Apotheke).
    Und ja der Arzt hat wohl in gewisser Weise recht, dass man den Tinnitus ab einem bestimmten Stadium nicht mehr behandelt. D.h. wenn er chronisch besteht (ab 6 Monaten), dann gibt es zur Zeit keine geeignete Therapiemöglichkeit, abgesehen vom Neurostimulator, der aber auch seine Zweifel mit sich bringt.
    viele Grüße gute Besserung
    felixd

  3. #3

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    hallo!

    ja, im moment geht es mir besser!
    mein piepen im ohr bleibt nun konstant!
    nur manchmal steigt es plötzlich an, sinkt aber genau so schnell wieder. mein arztbesuche erfolgte ca. 3 Wochen nach der mandelenzündung!
    mich macht es halt nur stutzig, dass er zu mir meinte: " manche haben ein peiepn, es wird nicht behandelt!"
    das ist doch nicht normal!?!!? oder?

    vielen dank für die hilfe

  4. #4

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    ja wie gesagt normalerweise gibt es eben eine Behandlung für den akuten Tinnitus: Infusionen, durchblutungsfördernde Mittel etc.
    Wenn das alles nicht hilft und der Tinnitus bleibt ist er nach 6 Monaten chronisch. Und bei chronischem Tinnitus gibt es derzeit noch keine geeigneten ursächlichen Behandlungen, sprich der Tinnitus bleibt, der Patient muss sich damit arrangieren. Therapien können dann nur von unterstützendem Charakter sein, also z.B. psychologischer Art sein.

    Dein Tinnitus ist noch akut, Du solltest Dich sobald wie möglich um eine Therapie bei einem HNO Arzt kümmern, dann hast Du noch die besten Chancen es wieder wegzubekommen.

  5. #5
    Avatar von dabolix
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    Zitat Zitat von felixd Beitrag anzeigen

    Dein Tinnitus ist noch akut, Du solltest Dich sobald wie möglich um eine Therapie bei einem HNO Arzt kümmern, dann hast Du noch die besten Chancen es wieder wegzubekommen.
    Dein Wort in Gottes Ohr !
    Jeder muß an etwas glauben, und ich glaube, ich trinke noch einen. " Prost "

  6. #6

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    Hallo,

    dein Ratschlag ist sicher gut gemeint, Felix. Aber ganz so leicht ist es leider nicht.

    Zitat Zitat von felixd Beitrag anzeigen
    ja wie gesagt normalerweise gibt es eben eine Behandlung für den akuten Tinnitus: Infusionen, durchblutungsfördernde Mittel etc.
    Normalerweise ist ein etwas schwierig zu fassender Begriff. Was ist in der Medizin normal? Das was in Deutschland und Österreich gemacht wird? Das, was in anderen Industrienationen üblich ist? Oder gar das, was in weiten Teilen der Welt gemacht wird?

    Nehmen wir nur einmal Länder mit einem hochentwickelten Gesundheitswesen. Hier wird man bald feststellen, dass diese Infusionsbehandlung keineswegs so üblich ist, wie man aus deutscher Sicht zunächst glaubt. In Groß Britannien, den USA, Kanada, Australien oder in den skandinavischen Ländern wirst du ziemlich vergeblich danach suchen. Aber selbst in Deutschland befindet sich diese Behandlung auf dem absteigenden Ast, denn die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen nicht mehr die Kosten, da es höchst fraglich ist, ob es eine positive Wirkung gibt.

    Wenn das alles nicht hilft und der Tinnitus bleibt ist er nach 6 Monaten chronisch.
    Auch diese starre Grenze ist mehr oder minder willkürlich gesetzt worden. Du wirst in der Fachliteratur auch schon mal sechs Wochen lesen, dann sind es wieder drei Monate, mitunter ist es auch ein Jahr.

    Übrigens kann Tinnitus in der Akutphase nicht nur durch Behandlung, sondern mit guter Wahrscheinlichkeit auch von alleine weggehen oder besser werden. (Spontanremission). Qualitativ ausreichende Studien, die belegen, dass eine Infusionsbehandlung besser als das bloße Abwarten wirkt, gibt es nicht.

  7. #7

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    Hallo SOS***,

    mit welchem Medikament (oder Wirkstoff) wurdest Du denn behandelt? Wie erfolgte die Einnahme?

    Grüsse TNT

  8. #8

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    penicillin, dann cefodroxil und tonsipret

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